Heilpädagogische Forschung

Ankündigungen Heft 2 Jahrgang 2007

44. Arbeitstagung der Sektion Sonderpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft: 07.09.– 09.09.2007 (Vorprogramm 06.–07.09) in Zürich. Weitere Informationen über das Institut für Sonderpädagogik der Universität Zürich: www.arbeitstagung-sonderpaedagogik.net

Die jährliche Konferenz der European Educational Research Association (EERA) findet dieses Jahr unter dem Thema „Contested Qualities of Educational Research“ vom 19.–22. September in Gent (Belgien) statt. Im Vorfeld der Tagung findet eine Pre-Conference für „Post-Graduates/Young Researchers“ statt. Informationen zur ECER 2007 finden Sie unter http://www.ecer2007.ugent.be/

Council for Children with Behavioral Disorders CCBD: International Biennial Confernece on Ensuring a Brighter Future for Troubled Children and Youth: Challenges and Solutions, 04.10. bis 06.10.2007 in Dallas (Irving), Texas (USA). Aus der Programmbeschreibung: Conference will focus on critical issues related to providing quality services to students with learning and behavioral problems. Weitere Informationen bei der CCBD, im Internet unter http://www.ccbd.net

16th Annual World Congress on Learning Disabilities. 1.–3. November 2007. Ort: Best Western Royal Plaza Hotel & Trade Center, 181 Boston Post Road West, Marlborough, MA 01752. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Ensuring Quality Education: Research, Practice, Advocacy“. Es handelt sich um eine relativ große sonderpädagogische Tagung mit ca. 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus mehr als 20 Ländern. Zwar trägt der Kongress die Bezeichnung „Learning Disabilities“ im Namen, es sind jedoch alle Beiträge von Interesse, die sich mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen befassen, die Schwierigkeiten im Lernen und/oder Verhalten aufweisen. Die Veranstaltungen der vergangenen Jahre boten eine gute Gelegenheit, internationale Kontakte zu knüpfen und einige Größen der internationalen Sonderpädagogik (wie Margo Mastropieri, Douglas Fuchs, Donald Deshler, Lee Swanson) persönlich kennen zu lernen. Anfragen an den Co-Chair: matthias.gruenke@uni-oldenburg.de

15. bis 17. November 2007: Internationaler Kongress an der Humboldt-Universität zu Berlin-Institut für Rehabilitationswissenschaften. Arbeitstitel: „Pädagogische Professionalität und sonderpädagogische Kompetenz vor neuen Herausforderungen“. Im Wintersemester 1947/48 begann an der Berliner Humboldt-Universität die akademische Lehrerbildung für Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen. Dieses Datum soll Anlass sein, im Rahmen eines internationalen Kongresses die Frage nach (sonder-)pädagogischer Professionalität vor dem Hintergrund aktueller Aufgaben und Herausforderungen zu diskutieren. Leitfragen sind: Inklusive Bildung und Erziehung – welche Kompetenzen sind erforderlich? Historische und internationale Sicht – welche Aspekte sind von Bedeutung? Bachelor-Master-Studienstruktur – wo liegen Chancen und Grenzen? Rückfragen richten Sie bitte an: kongressreha07@hu-berlin.de

Am 28./29. November 2007 richtet die AOK Baden-Württemberg unter der Schirmherrschaft von Georg Wacker, MdL und Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg den Fachkongress „Staunen & Begreifen – entdeckendes Lernen in Gesundheitsbildung und Schule“ aus. Im Bildungszentrum Sport Stuttgart stellen die Protagonisten des Projekts den interdisziplinären Projektansatz sowie die Lern- und Unterrichtsmaterialien zu „ScienceKids: Kinder entdecken Gesundheit“ vor. Die Diskussionen mit Praktikern der Ernährungs- und Bewegungsbildung, Wissenschaftlern und Experten sollen die Potenziale handlungsorientierter und gesundheitsfördernder Bildungskonzepte verdeutlichen. Lehrkräfte haben außerdem die Möglichkeit, die Materialien in Praxisworkshops selbst zu testen. Weitere Informationen unter www.sciencekids.de

Kindertherapietagung am 12. April 2008 an der Universität Potsdam: Personzentrierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie: Störungsbezogene Interventionen. Vorankündigung und call for papers. Weitere Informationen durch Prof. Goetze, Universität Potsdam, E-Mail: goetze@uni-potsdam.de

Pressemitteilung des Deutscher Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.: Leistungen für behinderte Menschen dem individuellen Bedarf anpassen: Deutscher Verein fordert grundlegende Reform der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen: Grenzen zwischen ambulanten, teilstationären und stationären Leistungen abschaffen! Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt, die Eingliederungshilfe, d.h. die Sozialhilfe für Menschen mit Behinderungen, weiterzuentwickeln. Der Deutsche Verein fordert den Gesetzgeber auf, die intransparente Differenzierung nach Leistungsformen, -orten und -anbietern abzuschaffen. Statt dessen sollen sich die Leistungen am Individualbedarf und an den Wünschen der Betroffenen orientieren. In seiner Empfehlung macht der Deutsche Verein dem Gesetzgeber konkrete Vorschläge, um die Trennung nach Leistungsformen aufzuheben. Er zeigt zudem Optionen für Leistungsträger und -erbringer, die ein flexibles Unterstützungssystem ermöglichen. Weitere Informationen beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., Michaelkirchstr. 17/18, 10179 Berlin, Tel.: 030-62980615, E-Mail: presse@deutscher-verein.de, www.deutscher-verein.de

Flyer des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Persönlichen Budget: Das Bundesministerium hat einen Flyer zum Persönlichen Budget herausgegeben. Der Flyer informiert über die Möglichkeiten des Persönlichen Budgets und nennt verschiedene Kontaktstellen. Kostenlose Exemplare dieses Flyers können per E-Mail: info@bmas. bund.de, telefonisch: 0180/5151510 oder per Internet in der Rubrik Publikationen über die Bestellnummer A 723 bestellt werden. Der Flyer ist auch hier unter der Rubrik Integration/Persönliches Budget als download verfügbar.

OASE – für Krebsbetroffene, Kinder, Seniorenheime und Gnadenhöfe informiert: Die Dr. Ingeborg-Gebert-Heiß-Stiftung wurde im Jahre 2000 gegründet und plant in naher Zukunft ihr Betätigungsfeld zu erweitern und eine Oase für Ganzheitsmedizin zu schaffen. Ein Ort an dem krebskranke Kinder, ältere Menschen und auch Tiere eine Erholungsstätte oder Lebensraum finden, unabhängig von ihren finanziellen Mitteln. Es soll ein Ort für menschenzugewandte Betreuung entstehen, an dem den Menschen Freude vermittelt und Lebensperspektiven geboten und sie zur Eigenverantwortung motiviert werden. Das Projekt soll unter dem Motto sein „Hilfe für Menschen durch Tiere“. Die Tiere sind für die Kinder und Senioren da und helfen ihnen bei der Aufarbeitung der Erfahrungen im Zusammenhang mit ihrer Krankheit und die Kinder und Senioren pflegen und betreuen die Tiere, also Hilfe durch Hilfe. Des Weiteren soll auch die Musik- und Maltherapie eingesetzt werden, und Puppentheater unter aktiver Mitwirkung von kranken, aber auch gesunden Kindern aus der Nachbarschaft entstehen, um den Kindern Alternativen bei der Krankheitsbewältigung zu bieten und ein Miteinander zu fördern. Ernährung wird ein wichtiger Bestandteil des Projekts sein. Ökologischer Anbau von Gemüse und Obst sowie ein Kräuter- und Teegarten zur Selbstversorgung aber auch als Anleitung und Einführung in die gesunde Ernährung und Lebensweise, unter fachlicher Führung soll den Menschen nahe gebracht werden. Für diese Projekte sucht die Stiftung noch Sponsoren und interessierte Menschen, die ihre Arbeit, Ideen und ihr Können einbringen wollen, aber auch Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker, Musiktherapeuten und Geistheiler sowie Organisationen, die bereit sind ihr Fachwissen für eine gute Sache einzusetzen. Die Finanzierung dieses Projekts soll neben Spenden und Sponsoren auch nach Möglichkeit über Fördermittel der Gemeinde, des Landes, des Bundes und der Europäischen Union erfolgen. Des Weiteren planen wir zur Finanzierung des Konzepts Benefiz-Konzerte und Veranstaltungen mit karitativem Charakter.
Sollten Sie Interesse haben, würde sich die Stiftung über ihre Konzepte und Vorschläge sehr freuen: Tel. 07731 148 445 bzw. www.dr-ingeborg-gebert-heissstiftung.com

Vereinte Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen: Die Konvention zum Schutz und zur Förderung der Rechte behinderter Menschen ist am 13. Dezember 2006 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet worden. Seit März 2007 sind alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen aufgerufen, das internationale Übereinkommen zu unterzeichnen. Deutschland hat dies am 30. März 2007 getan. Einen Überblick über die UNO-Konvention erhalten Sie bei der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. unter http://diegesellschafter.de/aktion/ 5mai/unokonvention.php

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aktualisiert
am 07.04.2013