Heilpädagogische Forschung

Das adaptierte alternierende Behandlungsdesign  
(„Adapted Alternating Treatments Design" - AATD)
Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten - aus Heilpädagogische Forschung Nr. 2 1997
Von Ralf W. Schlosser, Henry Julius und Herbert Goetze  

In diesem Beitrag wird ein in der deutschsprachigen Forschungsliteratur vernachlässigter Versuchsplan der kontrollierten Einzelfallforschung vorgestellt: das adaptierte alternierende Behandlungsdesign. Zunächst wird an einem fiktiven Beispiel das Vorgehen demonstriert; anschließend wird das methodische Vorgehen erläutert, insbesondere die Herstellung unabhängiger, vergleichbarer Aufgabensätze beschrieben. Ein Literaturbeispiel schließt sich an, in welchem die Effekte von drei Feedback-Bedingungen auf die Schreibleistungen eines autistischen, nicht sprechenden Jungen mit Hilfe einer Kommunikationshilfe mit Sprachausgabe untersucht worden ist. Schließlich werden Vorzüge, Probleme und Grenzen des adaptierten alternierenden Versuchsplans diskutiert. This artide describes a single subject design which has received little or no attention in the German-speaking research literature: the Adaptive Alternating Treatments Design. This design is first illustrated in general terrns using a fictitious example. This is followed by a detailed explanation of the design´s methodologic procedures with particular emphasis on the establishment of independent but comparable data sets. The reader is then presented with an actual application of the design from the literature; the effects of three feedback conditions on spelling performance were evaluated in a nonspeaking student with autism using a voice output communication aid. The paper concludes with a discussion of the design´s advantages, problems, and limitations.
zur übersicht des Jahrgangs 97
zum Editorial Nr. 3 1997
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aktualisiert am 30.01.2003