Heilpädagogische Forschung
 
Gestützte Kommunikation (FC) im Spannungsfeld wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Umsetzung.
Eine Studie zur Verwendung einer umstrittenen Methode an Schulen in Rheinland-Pfalz

aus: Heilpädagogische Forschung Nr. 3 2014
von Jan Markus Köhler und Markus Scholz

Die Debatte um die von Rosemary Crossley entwickelte Methode der Gestützten Kommunikation (vgl. u.a. 1997) ist kontrovers. Es handelt sich um eine höchst umstrittene Methode, und dennoch scheint man sich über den Umgang mit Ergebnissen aus der Forschung und über die damit erzielbare Erkenntnissicherheit nicht immer einig zu sein, wie etwa die Reaktion von Klauß auf die Resolution zur Gestützten Kommunikation zeigt (vgl. 2003a, 2003b). Auch in der Praxis ist der Umgang mit der Methode von sehr gegenläufigen Positionen gekennzeichnet (vgl. zur Haltung von Verbänden Probst, 2012b; zu den Erfahrungen einer Stützerin Boynton, 2012). Dabei zeigt sich, dass die umstrittene Methode hier teilweise ungeachtet aller wissenschaftlichen Erkenntnisse eingesetzt wird und Gefahr läuft, ein ‚Eigenleben‘ zu führen (vgl. Boynton, 2012, 131; Mostert, 2012, 21). Der nachfolgende Bericht soll verdeutlichen, dass diesem Umstand bisher nur selten nachgegangen wurde. Die Verbreitung und der Umgang mit der Methode an Schulen sind weitgehend unklar. Das Projekt ‚Gestützte Kommunikation in der Praxis‘ versuchte deshalb in einer Vollerhebung den Einsatz Gestützter Kommunikation in der Schule zu ermitteln. ...

... weiterlesen können Sie in der Printausgabe [Heilpädagogische Forschung 40(3), 133–141]

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aktualisiert
am 11.03.2015